Früherkennung von Osteoporose
Osteoporose entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt. Die Knochen können an Stabilität verlieren, ohne dass zunächst Beschwerden auftreten.
WARUM IST FRÜHERKENNUNG WICHTIG?
- Eine verminderte Knochendichte kann früh erkannt werden.
- Das Risiko für spätere Knochenbrüche kann besser eingeschätzt werden.
- Ein rechtzeitiger Therapiebeginn kann den Behandlungserfolg verbessern.
- Mögliche Maßnahmen können frühzeitig eingeleitet werden – bevor Beschwerden entstehen.
WANN KANN EINE KNOCHENDICHTEMESSUNG SINNVOLL SEIN?
- Bei Frauen ab 60 Jahren (bei Risikofaktoren gegebenenfalls früher)
- Bei Männern ab 70 Jahren (bei Risikofaktoren gegebenenfalls früher)
RISIKOFAKTOREN
(laut Krankenkasse akzeptiert)
- Osteoporose in der Familie (z. B. Eltern, Geschwister)
- • Frühere Knochenbrüche nach geringem Anlass
- • Langfristige Kortisontherapie (≥ 3 Monate)
- • Untergewicht (BMI < 19 kg/m²)
- • Rauchen
- • Übermäßiger Alkoholkonsum (mehr als 2 Einheiten/Tag)
- • Hormonelle Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Cushing-Syndrom, Hypogonadismus)
- • Chronisch-entzündliche Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
- • Malabsorption / Magen-Darm-Erkrankungen
- • Immobilität / eingeschränkte Mobilität
- • Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
- • Niereninsuffizienz (chronisch)
- • Frühe Menopause (vor dem 45. Lebensjahr)
- • Weitere Erkrankungen/Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen können
WUSSTEN SIE?
Osteoporose verursacht häufig über lange Zeit keine Beschwerden. Oft wird eine verringerte Knochendichte erst nach einem Knochenbruch erkannt.
Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten einer Knochendichtemessung in unserem Institut.
Kostenübernahme abhängig von Versicherung und medizinischer Indikation.